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Totenmesse mit HardpolkaSindelfinger Zeitung vom Dienstag, 15. Dezember 2009 Pressebericht zu unserer Veranstaltung THE SHANES - Hard-Polka Von unserem Mitarbeiter Thomas Volkmann „The Haunted House of Polka“ heißt der erste Song des 1991 gegründeten Sextetts aus Trier im Pavillon. Beeinflusst sind The Shanes unüberhörbar von den irisch angehauchten Volksliedern der Pogues, ihr Sound wird geprägt durch die Kombination von im Punk verwurzelter Songs und schmissiger Polkarhythmen. Ob „Haunted House“ oder „Going where the action is“ – das Prinzip der Stücke ist simpel, im Einzelnen aber durchaus differenziert. Ein treibender Rhythmus, zwei Gitarren, manchmal Banjo, flankiert von Geige und Akkordeon. Mal hat das ganze Countryeinschlag, mal linst ein bisschen Ska hervor, dann wieder Marschrhythmen und Americana. Die Tanzfläche wird da schnell in Beschlag genommen. Feuer selbst in Balladen Selbst Balladen halten sich nicht lange mit Stehblues-Posen auf: Diese genehmigen The Shanes ihrem Publikum gerade mal ein paar Takte lang, dann wird wieder Polkafeuer geschürt. Bestes Beispiel: „Unfortunate One“ vom aktuellen Album „Squandering Youth“ beginnt ruhig mit akustischer Gitarre (der Stuttgarter Jörg Stoffregen), steigert sich zu einem wilden Ritt. Wo Frontmann Martin Schümmelfeder sich in Melancholie à la Nick Cave übt, ist das Gastspiel des ansonsten sehr ordentlich arbeitenden Bassisten Dannehl am Mikro etwas gewöhnungsbedürftig. Irgendwie klingt er da wie ein im Gefrierschrank vergessener Tom Waits. Dennoch: Schön, dass die IG Kultur die Shanes noch einmal in den Pavillon geholt hat. Anmelden oder registrieren um Kommentare einzutragen
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