Der Pavillon tanzt

Sindelfinger Zeitung vom Mittwoch, 28. April 2010
Pressebericht zu unserer Veranstaltung Programmänderung: HIGHER PAPA JAH + JAGGA-BITES (Reggae/Dancehall/Ska)

Von unserem Mitarbeiter Hans-Ulrich Kramer

Für beide Bläser der Jagga Bites ist es ein besonderes Konzert: Saxofonistin Fanny feiert auf der Bühne ihren Geburtstag, und für Posaunist Max ist es das erste Konzert überhaupt. Beide Bläser setzen immer wieder Akzente und tragen ihren Teil zu einem abwechslungsreichen Auftritt bei. Außer Reggae nutzt die neunköpfige Combo nämlich auch noch die Musikstile Ska, Dancehall und Hip Hop für ihre Songs.

Das Ganze ergibt einen überraschend homogenen Sound, der melodisch ist und auf den sich gut tanzen lässt. Der Titel „Sindelfingen, lass uns tanzen gehen“ ist Programm: Von Anfang an gibt es auf und vor der Bühne volle Action. Es wird getanzt, gesprungen und mit den Händen gewunken.

Das überwiegend junge Publikum feiert mit den Jagga Bites eine ausgelassene Party. Die beiden Sänger Norman Jr. Jahroty und Mr. Lazy Reggin erweisen sich als wahre Wortakrobaten. Auch die beiden Gitarristen, die sehr funkig spielen, tragen ihren Teil zu einem unverwechselbaren Sound bei. Auch, wenn es immer mal wieder relaxte und entspannte Momente gibt, überwiegen doch die schnellen und lauteren Parts. Die Zuhörer sind davon restlos begeistert.

Auch die Vorband Higher Papa Jah sorgt mit ihrem Off-Beat-Sound für große Tanzlust. Ihre Musik wird maßgeblich durch die beiden Keyboards bestimmt und ist meist reinrassiger Reggae. Gibt es am Anfang noch einen ständigen Wechsel zwischen entspannten Passagen und geschrieenen Stellen, überwiegen mit zunehmender Dauer ruhige Reggae-Balladen.