Fr 24.03.2017 | 20:00 bestuhlt | VVK 17,60 / 15,00 | AK 20,00 / 17,00

Jazztage: Volker Engelberth Quintett | Dieter Ilg

Jazzpreisträger Ba-Wü 2016 | Kontrabass solo

Fünf der umtriebigsten Musiker der jungen deutschen Jazzszene treffen in dieser neuen Konstellation aufeinander. Mit Bastian Stein (Trompete), Alexander Sandi Kuhn (Saxophon), Arne Huber (Bass) und Silvio Morger (Schlagzeug) verbindet Engelberth langjährige und bestens aufeinander eingespielte Wegbegleiter zu einer spannenden musikalischen Einheit.
Brandneue Kompositionen, speziell für diese Band geschrieben, bilden die Basis für ein pulsierendes, stets interagierendes Gefüge. Von modernem europäischem Jazz ebenso beeinflusst, wie von klassischer oder folkloristischer Musik, zeichnen sich diese besonders durch starke Melodien aus, denen ein komplexes harmonisches wie rhythmisches Gerüst zugrunde liegt. Ein Puzzle, das zusammengesetzt und in Kombination mit den jeweils individuellen Puzzleteilen der fünf Musiker immer wieder neue, überraschende Klanglandschaften hervorbringt.
www.volkerengelberth.com

„Der beeindruckendste deutsche Jazzbassist“: So bezeichnet die FAZ den notorischen Grenzgänger. Bereits seit Jahren gehört Dieter Ilg zu den einflussreichen Stimmen des europäischen Jazz. Seine elektrisierende Vitalität, intelligente Neugier, technische Brillanz und totale Hingabe an den Moment brachten ihm bis heute drei ECHO Jazz-Trophäen ein.

Dieter Ilg, Deutschlands führender Jazzbassist, hat es endlich gewagt. Nach seiner vielgerühmten Trioarbeit, der feinen wie lustvollen Bearbeitung nationaler wie internationaler Volksliedmelodien und dem intimen, grandiosen Zusammenspiel mit der Saxophonlegende Charlie Mariano, legt er mit „Bass“ ein reines „Bass-Soloalbum“ auf seinem eigenem Label fullfat vor. Kein Netz, kein doppelter Boden.
Nicht nur weltbekannte Musiker seines Fachs sind von der hintergründigen und sensiblen, wie unaufdringlich virtuosen Herangehensweise Ilgs im Umgang mit seinem Instrument angetan. Ilg macht den Kontrabass erfassbar und begreifbar.
Und er ist sich treu geblieben und fabriziert alle Klänge und Töne ohne jegliche Effektgeräte. Allein seine Finger sind es, die erzählend die mannigfachen Stimmungen und Grooves erzeugen. Das ist im heutigen hochtechnisiertem Musikschaffen extrem selten geworden und deswegen purer Luxus und in seiner Wirkung überzeugend stimmig – eine Rückbesinnung auf eine gewisse Kompromisslosigkeit, wenn es um Qualität geht. Alles ist echt und im wahrsten Sinne des Wortes handgemacht. Schlicht und komplex gleichzeitig. Ilg muss man Respekt zollen, dass er sich auf ein Abenteuer eines Soloalbums ohne Begleitband eingelassen hat. Dabei klingt das Album verblüffend leicht und locker und ist geprägt von unbändiger Spiellaune, ist mal groovig, mal melancholisch. Mit „Bass“ erfüllt sich Ilg einen lang ersehnten Traum und allen Fans dieses Ausnahmebassisten werden begeistert die Augen leuchten.
www.dieterilg.de

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